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Politische Implikation von Internationalen Jugendbegegnungen

6. Mai 2017 | 9:30 - 13:00

In Europa und der Welt erfährt der Nationalismus in diesen Jahren eine Renaissance, werden Grenzen nicht abgebaut, sondern neue errichtet. Was bedeutet diese Entwicklung für internationale Begegnungen? Der Austausch auf der Ebene der Zivilgesellschaft ist wichtiger denn je. Allerdings muss dabei die politische Dimension stärker als dies in der Vergangenheit geschehen ist, in den Blick genommen werden. Schülerinnen und Schüler sowie Freiwillige, die als Einzelne oder in Gruppen ins Ausland fahren oder Gäste von dort empfangen, müssen darauf vorbereitet werden, dass politisch kontroverse Themen angesprochen werden. Dabei geht es einerseits darum, diesen Themen nicht auszuweichen. Andererseits muss dies in einer sensiblen Weise geschehen, die berücksichtigt, dass insbesondere in Ländern mit weniger demokratischen Freiheitsrechten keine Gefährdung für die Partnerinnen und Partner entsteht und andere politische Meinungen nicht verteufelt werden. Zunächst soll an Fallbeispielen die Thematik erläutert und besprochen werden, um dann in einem zweiten Schritt darüber zu reden, wie die Vor- und Nachbereitung angesichts der beschriebenen Politisierung gestaltet werden kann.

Workshopleitung: Gottfried Böttger (ehemaliger Leiter des Pädagogischen Austauschdiensts der Kultusministerkonferenz und Mitglied des AFS-Fachbeirats)

Details

Datum:
6. Mai 2017
Zeit:
9:30 - 13:00
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